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Politisches Denken im Kalten Krieg


Band 3 der Reihe "Politisches Denken im 20. Jahrhundert" Teil 2: Intellektuelle im Zeitalter der Systemkonfrontation, des Golden Age und der antiimperialistischen Befreiungsbewegungen

Politisches Denken im Kalten Krieg
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  • 9783899652611
  • Deppe, Frank
  • VSA
  • 384
  • 06.2008
  • Softcover
  • 1., Aufl.
Von Arendt bis Guevara: Frank Deppe behandelt Vertreterinnen und Vertreter des politischen... mehr
Produktinformationen "Politisches Denken im Kalten Krieg"
Von Arendt bis Guevara: Frank Deppe behandelt Vertreterinnen und Vertreter des politischen Denkens, die jeweils ideal-typische Konfigurationen des vom Kalten Krieg geprägten Zeitalters repräsentieren. Der Band 3 des "Politischen Denkens im 20. Jahrhundert" umfasst eine Epoche, die von den Befreiungskämpfen gegen Imperialismus und Rassismus ebenso geprägt war wie von der dynamischen Wachstumskonstellation des "Golden Age". Eine Zeit, in der "68" zur Chiffre für antikapitalistischen Aufbruch wurde, bevor ein Jahrzehnt später der Siegeszug des Neoliberalismus begann. In diesem zweiten Teilband werden sechs herausragende Denkerinnen und Denker dieser Epoche vorgestellt: Hannah Arendt, Schülerin von Heidegger und Jaspers, wurde mit ihrer Totalitarismusanalyse zur Berufungsinstanz in den ideologischen Schlachten des Kalten Krieges. Wolfgang Abendroth steht für jene Tradition des linken Flügels der deutschen Arbeiterbewegung, für die politische Demokratie als Erbe der bürgerlichen Revolution erst durch eine umfassende Demokratisierung der Wirtschaft gesichert ist. John K. Galbraith repräsentiert die keynesianische Linie des wirtschaftspolitischen Denkens in den USA, die für ein starkes Gemeinwesen eintritt, um die sozialen Ungerechtigkeiten des Kapitalismus zu überwinden. Jean-Paul Sartre und Simone de Beauvoir verkörpern den Typus des politisch intervenierenden kritischen Intellektuellen – Sartre mit der Synthese von Existenzialismus und Marxismus, Beauvoir mit einer frühen Vorwegnahme der feministischen Bewegung. Ernesto Che Guevara personifiziert jene neue Generation von Berufsrevolutionären, die sich die Befreiung des "Trikont" vom US-Imperialismus zum Ziel gesetzt hatte und zum Mythos von "68" wurde.
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